Zum Menü springen

IGEL-Glossar: Autogenes Training

Leiden Sie unter Stress und psychosomatischen Störungen ? Dann sollten Sie das Autogene Training erlernen.

Wozu dient das autogene Training?

Das autogene Training ist eine auf Autosuggestion basierende Entspannungstechnik.
Die Methode wurde von dem Berliner Psychiater Johannes Heinrich Schultz entwickelt.
Das autogene Training kann einzeln und in Gruppe innerhalb einiger Wochen erlernt werden und sollte nach der Lernphase vom Übenden weiter angewandt werden, da sich mit zunehmendem Training die Wirkung der Übungen verstärkt.

Wie funktioniert das autogene Training?

Die Übungen bestehen aus kurzen formelhaften Vorstellungen, die sich der Übende konzentriert mehrere Male im Geiste vorsagt und dabei versucht, sich diese Vorstellungen möglichst intensiv vor Augen zu führen (Ruhe, Schwere, Wärme, Atemübung, Herzübung, Bauchübung, Kopfübung).

Als Entspannungstechnik kann das autogene Training beispielsweise bei Nervosität und Schlafstörungen eingesetzt werden. Es dient aber auch der Behandlung psychosomatischer Störungen, wie zum Beispiel Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen und Bluthochdruck.